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Atelier Frühling 2012Atelier Frühling 2012

 

 

Wie arbeiten?

Arbeit und Leben sind untrennbar miteinander verflochten.

Künstlerische Arbeit ist nicht an Raum, Tageszeit oder ein bestimmtes Material gebunden.

Das Sammeln von alltäglichen Dingen ist ein wichtiges Mittel. Ebenso das Experimentieren mit Material, Technik, Gedanken, Sprache…

Der Zufall ist eingeladen.

Kunst nährt (Musik, Tanz, Literatur, Film, Theater…) und entsteht durch TUN.

Am Anfang einer Arbeit kann eine visuelle/sinnliche  Erfahrung stehen oder aber die Idee geht voraus. Beide Wege sind möglich und gleichwertig.

Der Zweifel gehört zur Arbeit: Fliegen oder Fallen? Weitermachen oder Richtung ändern? Letztlich lautet die Antwort stets: go on!

Die Selbstgespräche unterbrechen: Manche  Arbeiten wollen gezeigt werden.

Ich erkläre meine Arbeiten nicht. Ich erkläre lieber, wie ich arbeite.

Die Betrachter sind eingeladen, ihrer Wahrnehmung zu vertrauen.

Erfolg ist relativ. So oder so: go on!

Wachstum, Entwicklung, Übergänge interessieren mich. Die Welt der Pflanzen zieht mich seit meiner Kindheit an.

Immer wiederkehrende Frage: Was ist Poesie? Wie entsteht sie? Warum macht sie (mich) glücklich?

Zwischen den Dingen liegt Poesie. Sie ist das eigentliche Ziel.

 


 

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